Piratenschätze

Schaut mal, das sind die Schätze, die meine Piratenkinder dieses Jahr beim Piratenreise-Abschlussfest bekommen:

Erst einmal eine Urkunde und eine Medaille – die müssen natürlich sein 😊.

Und dann bekommen die Piratenkinder auch eine eigene kleine, prall gefüllte Schatzkiste. Die gibt es im Tausch gegen die Goldmünzen, die sie im Laufe des Jahres auf den einzelnen Inseln, die wir während unserer Piratenreise besucht haben, zusammengesammelt haben.

Dazu nochmal ein kleiner Rückblick:

An jedem 4. Tag der Piratenreise gibt es ja einen Schatz für die Piratenmannschaft und darin sind neben einer kleiner Überraschung auch immer für jedes Kind eine Perle für das Piratenarmband und eine Goldmünze.

Zu ihrer ersten Münze auf der 1. Insel der Piratenreise haben die Kinder auch ein kleines Säckchen bekommen mit dem Auftrag, die Münze darin gut aufzubewahren. Und auch die weiteren noch folgenden Goldmünzen darin zu sammeln, die sie auf den weiteren Inseln noch erhalten werden. Auf diese Weise sammeln die Kinder bis zum Piratenfest also 7 Münzen.

Wir überlegen dann auch immer noch gemeinsam, wo bei ihnen zu Hause ein guter Aufbewahrungsplatz für das Säckchen sein könnte – ein Ort, wo es nicht verloren gehen kann und auch sicher ist vor kleinen Geschwistern oder Haustieren. Da haben die Kinder meist gute Ideen.

Den Eltern sage ich dann immer schon bei unserem ersten Piratenreise-Elternabend, dass sie ihrem Kind die Aufgabe, auf das Säckchen mit den Goldmünzen gut achtzugeben, bitte NICHT abnehmen sollen 😏.

Denn mir geht es dabei ja gerade darum, dass die Kinder selbst Verantwortung dafür übernehmen, dass es nicht verloren geht. Das ist ja eine Fähigkeit, die schon bald von ihnen in der Schule erwartet wird: Da müssen sie dann auch darauf achten dass sie z.B. Schal und Mütze nicht verlieren, dass sie den Brief aus der Postmappe abgeben etc.. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung sind ja ganz basale, wichtige Kompetenzen – und die können Kinder eben nur entwickeln, wenn sie auch den Raum dafür bekommen und ihnen die Verantwortung nicht gleich abgenommen wird…

Beim Piratenfest ist es dann immer total schön, wenn mir die Kinder ihre Goldmünzen aus dem Säckchen in die Hand zählen und dann stolz ihre Schatzkiste entgegennehmen 😊.

Wenn ein Kind seine Münzen dann doch vergessen oder eine oder mehrere verloren haben sollte, bekommt es natürlich trotzdem seine Schatzkiste! Bisher hat mir aber jedes Kind aus eigenem Antrieb noch nachträglich seine fehlenden Münzen mitgebracht. Ein Mädchen hat sogar mal eine Goldmünze gebastelt, um eine verlorene Münze zu ersetzen 😁.

In die Schatzkiste selbst, die die Kinder beim Fest dann bekommen, packe ich meist ein paar Kleinigkeiten für die Schule (z.B. ein Piraten-Radiergummi, einen kleinen Stift) und ein paar piratige Schätze wie einen „Diamant“ und eine schöne Muschel. Natürlich gibt’s auch ein paar Süßigkeiten. Außerdem hab ich beim Durchstöbern der Läden auch so kleine schöne Wachsboot-Kerzen ergattert. Dann können die Piraten gleich in der Badewanne weitersegeln.

Auch einen Glücksstein gibt es dazu. Und natürlich das Piratenarmband. Auch dafür sammeln die Kinder Insel für Insel eine „Zauberperle“, denn in der Perle eingeschlossen sind all die Fähigkeiten, die die Kinder auf der jeweiligen Insel entwickelt haben und die Abenteuer und Erfahrungen, die sie gemacht haben. So gibt es also 8 Inselperlen. Eine 9. und 10. Perle fädele ich dann immer noch dazu und sage den Kindern beim Fest dann, dass die eine der beiden Perlen alle meine guten Wünsche für sie beinhaltet und die andere die Wünsche meiner Steuerfrau, die mich bei meiner Piratenreise begleitet. So haben die Kinder dann 10 Perlen an ihrem Armband 🔴🔴🔴🔴🔴🔵🔵🔵🔵🔵 und damit einen schönen Glücksbringer mit ihrer ganzen Piratenenergie und vielen guten Wünschen für die Schule.

Die Perlen sind übrigens bewusst rot und blau – so haben die Kinder nicht nur ein stärkendes Übergangsobjekt für die erste aufregende Zeit in der Schule sondern auch einen kleinen Rechenschieber am Handgelenk.

Als letzte Schatzbeigabe bekommen meine Piratenkinder noch ein kleines „Zauberduft-Gläschen“. Ein Etikett verrät die Inhaltsstoffe: Selbstvertrauen, Mut, gute Gedanken, Jemand, der an mich glaubt, Glück, … Wird das mulmige Gefühl in den ersten Schultagen und -wochen dann mal zu groß, kann das Kind dann einfach an dem Gläschen schnuppern und all die guten Zutaten in sich aufnehmen 😊

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